Musikalische Einflüsse der Gottesgärtner
Die Gottesgärtner glaubten an die heilende Kraft von Gesängen. Sie ermutigten Kinder, in ihren Schulen zu singen, und bezogen in alle ihre Feier- und Namenstage Musik mit ein. Manchmal sangen sie ohne Begleitung, manchmal benutzten sie Instrumente, die sie gefunden oder gebaut hatten. Sie erlaubten sogar den Gebrauch von elektrischen Instrumenten, solange der benötigte Strom aus Solarzellen gewonnen wurde.
Beim Komponieren achteten sie darauf, dass jedermann die Melodien singen konnte. Von harter Musik hielten sie sich fern, ihr Geschmack war dennoch vielgestalt, den unterschiedlichen Hintergründen ihrer Mitglieder entsprechend. Ob Country-Balladen, Gospel, klassische Hymnenmelodien oder Jazz des 20. Jh. – ihre Musik bediente sich vieler Einflüsse. Besonders wichtig erschien es ihnen, dass die Hymnen dem Feier- oder Namenstag entsprachen, an denen sie gesungen wurden.
